Wenn ich es richtig überblicke (ich bin mir gerade aus dem Kopf nicht sicher, ob und wenn ja, welches Werk von Svevo meiner Bibliothek fehlt), liegt mit diesem Roman das zweitwichtigste Buch aus der Feder des „italienischen Schwaben“ vor. Es geht einmal mehr um das Thema „alter Mann verknallt sich in junge Frau“, das für Ettore Schmitz so typisch sein sollte (nur für die, die es nicht wissen: Italo Svevo war sein Pseudonym).

Mit Wörtern wie „Thema“ und „typisch“ drücke ich natürlich schon den Finger in die Wunde. Ich möchte aber betonen, dass dieser wiederkehrende Topos bei Svevo nie langweilig wird. Bei aller Ähnlichkeit bringt er von Mal zu Mal Fazetten hinzu, die durch die herrliche Schilderung immer interessant bleiben.