Schlagwort: Literatur
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Jane Smiley, Die Grönland Saga
Ein wunderbarer Roman! Smiley erweckt nicht nur wunderbar den Ton echter Sagatexte neu zum Leben, sondern vermittelt viel Geschichte über die ersten Europäer, die Grönland besiedelten. Der Roman ist vielleicht thematisch nicht jedermanns Geschmack, aber ich möchte ihn dennoch empfehlen. Schon allein deswegen, weil dieses Buch einer der Auslöser für meine Wahl der Studienfächer war.
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Arthur Schnitzler, Traumnovelle
Ohne die Verfilmung durch Stan Kubrick hätte ich die Erzählung höchstwahrscheinlich nicht in die Hand genommen. Und selbst bei der Verfilmung war ich anfangs kritisch, weil ich Tom „Sektenterror“ Cruise und Nicole „One Face“ Kidman im Allgemeinen schauspielerisch für unfähige Volltrottel halte. (Nebenbei – es ist ein ungewöhnlicher Zufall, dass hier nacheinander zwei Besprechungen von […]
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Michael Cunningham, The Hours
Irgendwie seltsam, aber obwohl das Buch gut geschrieben ist, wurde ich beim Lesen nicht so recht warm damit. Ob es daran liegt, dass es eine eher stille Story ist? Oder ist der Grund, dass ich die ganze Zeit daran denken musste, dass das Buch ausgerechnet mit Untalent Nicole „One Face“ Kidman verfilmt werden musste? Ich […]
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Arthur Rimbaud, Sämtliche Werke
Im Film „Les Micmacs“ gibt es einen kleinen Scherz. Ein Vater erzählt seinem Sohn etwas von Rimbaud und der Sohn denkt an Rambo. Und bei der Gelegenheit fällt mir ein, dass bei „Täglich grüßt das Murmeltier“ auch Witze über die französische Lyrik des 19. Jahrhunderts gemacht werden. Seltsam, vor allem dass mir das ausgerechnet bei […]
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Die Räuber vom Liang Schan Moor
Es war angeblich Mao Zedongs Lieblingslektüre, die Geschichte der Räuber aus dem Liang Schan Moor. Es war definitiv eine meine Lieblingsserien, als ich Kind war. Die Lektüre war daher Zeitreise, kulturgeschichtliches Erlebnis und viel, viel Staunen. War die Serie noch eine Art zeitgeschichtliches Dokument, so erlebt man bei der Lektüre ein fabulöses Märchen aus Versatzstücken […]
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Thomas de Quincey, Bekenntnisse eines englischen Opiumessers
Wer Bücher von Haschischessern liest und von Fixern oder von Konsumenten Drogen aller Art, der kommt irgendwann auch nicht um de Quincey herum. Ich kann es aber kurz machen: ziemlich langweilig. Doof belehrend. Und ohne dolle Inspiration. Die Lektüre ist Zeitverschwendung.
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Peter Buwalda, Bonita Avenue
Zur Abwechslung habe ich mir mal wieder ein aktuelles Buch vorgenommen. Wobei es sich bei einem Buch, an dem der Autor vier Jahre geschuftet hat und das dann auch noch übersetzt werden musste, eigentlich nur bedingt aktuell genannt werden kann. In der Bonita Avenue geht es um eine niederländische Patchworkfamilie aus Siem Sigerius und seinem […]
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Platon, Phaidon. Politeia
Ich gestehe es, ich habe lediglich die Politeia gelesen. Und genau genommen auch nur deshalb, weil ich den Vergleich zur Dya-na-sore haben wollte. (Wir erinnern uns daran.). Tja, ehrlich gesagt, werde ich nicht warm mit dem Text. Inhaltlich ein tyrannischer Graus, stilistisch öde (zumindest in der Übersetzung, ich kann nämlich leider kein Griechisch und werde […]
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Georges Perec, Das Leben. Gebrauchsanweisung
Für mich eins der wichtigsten Bücher, die ich in den letzten fünf Jahren gelesen habe. Ein fabulöser Schinken. Sittengemälde und realistisches Abbild zugleich. Modern und unterhaltsam in einem Stück. Erzählt werden die Geschichten der Bewohner eines Pariser Hauses. Was die aber für skurrile Abenteuer zwischen Liebschaften, Kunst und Puzzles erleben – davon möchte ich hier […]
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George Orwell, Animal Farm
Ein bisschen schäme ich mich für das Buch. Gar nicht mal wegen Autor oder Buch, sondern vielmehr, dass man es fast Diebstahl nennen müsste, wie ich es einst auf einem kleinen Rendsburger Flohmarkt für 50 Cent bekommen habe, weil ich die Verkäuferin knallhart nach runtergehandelt habe. Ähem. Okay, kurz und schmerzlos: Bezeichnende Fabel darüber, was […]