Im Film „Les Micmacs“ gibt es einen kleinen Scherz. Ein Vater erzählt seinem Sohn etwas von Rimbaud und der Sohn denkt an Rambo. Und bei der Gelegenheit fällt mir ein, dass bei „Täglich grüßt das Murmeltier“ auch Witze über die französische Lyrik des 19. Jahrhunderts gemacht werden.

Seltsam, vor allem dass mir das ausgerechnet bei Rimbaud einfällt. Denn im Gegensatz zu Baudelaire oder Verlaine gehört Rimbaud mit Lautréamont zu den wenigen Glanzlichtern, denen der Zahn der Zeit einfach nichts anhaben kann. Meine Lieblingssentenz von Rimbaud bleibt:

J’ai tendu des cordes de clocher à clocher; des guirlandes de fenêtre à fenêtre; des chaînes d’or d’étoile à étoile et je danse.