Charles Baudelaire, Die Blumen des Bösen

Ach ja, auch ich hatte mal eine Phase, in der ich französische Lyrik des 19. Jahrhunderts gelesen habe (täglich grüßt das Murmeltier). Baudelaire interessierte mich dabei mehr wegen des Hintergrunds, dass er ein Haschischesser war. Soll ich ehrlich sein? Tja, ist wohl am besten. Baudelaire ist schnarchlangweilig. Zumindest in der Übersetzung. Und um das Original womöglich genießen zu können, ist mein Französisch leider nicht gut genug. Wobei ich lustigerweise weiß, dass es gut genug ist, um Rimbaud und Lautréamont zu genießen. Vermutlich liegt Baudelaires Wert bestenfalls darin, dass er in einer neuen Weise provoziert hat, dass er neue Maßstäbe gesetzt hat. In der Leistung selbst waren andere dann allerdings besser. Zum Glück.

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  5. Ah, oui…

    „La fille que j’aimera
    Sera comme bon vin
    Qui se bonifiera
    Un peux chaques matin“

    Et regarde ce que j’ai trouvé sur mon clavier, des guillemets allemands.