Joseph Conrad, Der Geheimagent

Ich bin ja ein großer Conrad-Fan. Das zeigt sich nicht zuletzt darin, dass ich mich in eine wiederholt vorkommende Szene seiner Hauptfiguren aus persönlicher Erfahrung sehr gut einfinden kann (ich erspare jetzt den Lesern und mir, diese Szene anzusprechen und auszuklamüsern). Der Geheimagent (im Deutschen geht in der Übersetzung leider die Zweitbedeutung des Titels verloren) ist allerdings ein sehr untypischer Conrad – sowohl hinsichtlich der Geographie als auch bezüglich der Architektur des Textes. Und dennoch hat er mir viel Spaß gemacht. Das mag in Teilen daran liegen, dass ich viele Bilder aus der angenehmen 96er-Verfilmung mit Bob Hoskins in der Rolle des Geheimagenten vor dem geistigen Auge hatte.


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Kommentare

2 Antworten zu „Joseph Conrad, Der Geheimagent“

  1. […] dass ich mich insgesamt durchaus amüsiert habe. Vielfach fühlte ich mich an Schilderungen aus Conrads Geheimagenten erinnert, an anderen Stellen musste ich an Boris Savinkovs Erinnerungen eines Terroristen denken. […]

  2. […] ist der Text durchaus interessant, insbesondere als zeitgeschichtlich ergänzender Text zu Conrads Geheimagent. Wobei ich es besonders frappierend finde, wie dilettantisch die Terroristen Ende des 19. […]

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